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Sandra darf bleiben Am Freitag den 8.6. hat Sandra voller Freude uns in die Schule angerufen und erzählt, dass sie in der Schweiz bleiben darf. Wir die Oberstufenschüler der tipiti-Schule in Wil sind überglücklich, dass wir und alle anderen Mitstreiter es geschafft haben, dass Sandra in der Schweiz bleiben darf. Natürlich haben wir grosse Achtung vor Sandra. Sie ist echt eine Power-Frau. Sie hat sich nicht unterkriegen lassen. Wir finden es aber sehr traurig, dass wir so kämpfen mussten für eine Selbstverständlichkeit. Wir sind darum froh, dass die Behörden es nun endlich auch gemerkt haben. Warum wird ein 13 jähriges Mädchen eingeschlossen? Seit mehr als 14 Tagen !!!! wirst du jetzt auf einer „geheimen“ Auffangstation eingeschlossen. Man erlaubt dir keine direkten Kontakte zu denen, die dich ernst genommen haben. Es ist zwar toll, dass du wenigstens mit deinem Vater telefonieren kannst. Aber was soll das, zum Leben braucht es mehr! Du bist keine „Terroristin“, sondern ein tolles Mädchen, das einfach ernst genommen werden will! Wir, deine tipiti Schulklasse sind schockiert und verstehen das nicht. Da lehrt man uns in der Schule die Demokratie, die Kinderrechte und Respekt vor den Mitmenschen. Die Gerichtsbarkeit ist aber allem Anschein nach nicht in die Schule gegangen!!!! SANDRA, WIR SIND STOLZ AUF DICH!!! Wir sind froh, dass du dich gewehrt hast. Sonst hätte man dich, ohne dich angehört zu haben, ausgeliefert. Wir finden es wichtig, dass man deine Meinung anhört. Wir unterstützen dich soviel wir können, wissen aber, dass du viel Kraft brauchst. Darum hoffen wir, dass du unsere Homepage auch lesen kannst. Bei Fragen um Kinder und Jugendliche soll mit allen Beteiligten ein Mediationsverfahren durchgeführt werden, bei dem alle Beteiligten (Kind, Mutter, Vater, Vormundschaft usw.) an einen Tisch sitzen und nach Lösungen suchen, die dem übergeordneten Interesse des Kindes entsprechen und zu dem alle Beteiligten ja sagen können. Der Fall kann mit rein juristischen - und schon gar nicht polizeilichen - Mitteln, gelöst werden; im Mittelpunkt muss das Wohl des Kindes stehen. Es gibt spezialisierte Organisationen für solche Fälle (z.B. den Internationalen Sozialdienst in Zürich und Genf). Wir fühlen uns hilflos und ohnmächtig gegenüber dem gerichtlichen Vorgehen. Wir möchten darum unseren Anliegen Beachtung verleihen. Alle Betroffenen hatten sich darum am Samstag, 12. Mai 2007 um 1500 Uhr vor dem Rathaus in Rheinfelden versammelt. (siehe Presse) Wir helfen dir weiter, falls es sich wieder zuspitzt. Wir planen eine Mahnwache.
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